Termin Details

Jochen Meister, Kunstvermittlung Museum Brandhorst

Dr. Bernhard Liess, Theologe, Stadtdekan München

Ulrich Wangenheim, Saxophon. Michael Roth, Orgel

Die sechs wandfüllenden Rosenbilder von Cy Twombly, denen im Museum Brandhorst ein großer Saal gewidmet ist, kombinieren Verse von Ingeborg Bachmann, T.S. Eliot, Emily Dickinson, Patricia Waters und Rainer Maria Rilke mit dem jeweils viermal wiederholten Motiv der Rose. Twombly (1928 – 2011) greift in diesem wenige Jahre vor seinem Tod entstandenen starkfarbigem Spätwerk ein Thema auf, das die menschliche Kultur von Anbeginn begleitet. Vom Hohelied bis zu Umberto Eco: Die Rose ist mehr als eine schöne Blume, sie ist Metapher und Symbol. Am Beispiel der von Twombly durch eine entscheidende Veränderung in seiner Übersetzung ins Englische interpretierten Grabinschrift Rilkes zielt unser Dialog auf den überzeitlichen Inhalt des Motivs. Gilt dies auch für die Malerei?