+49 (0) 89 339972-30 marogler@esg.uni-muenchen.de

Termin Details

  • Leitung: Hochschulpfarrerin Martina Rogler
  • Kontakt und Informationen: Martina Rogler, marogler@esg.uni-muenchen.de
  • Sprecherin der indigenen Kichwa Gemeinde Sarayaku (Amazonien/Ecouador)
    Isabella Radhuber, Politologin an der Universtit#t Wien
  • Musik: Grup Sal, Musik aus Lateinamerika
  • Einlass ab 18:30 Uhr
  • Tickets: AK 13 Euro / ermäßigt 8 Euro
  • Reservierungen unter: reservierung@amerikahaus.de
  • Mitveranstalter: Abteilung Weltkiche, EOM und Stiftung Bayerisches Amerikahaus,Erzdiösese München, Misereor ihr Hilfswerk, GEW Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Katholischer Fonds, BenE München, ESG Deutschland, Terres des Femmes

Keine Zukunft ohne Regenwald!

Indigener Widerstand: ein unerlässlicher Dialog!

„Während andere aufgeben mussten, wird Sarayaku niemals aufgeben“, Patricia Gualinga, 2013 im Gespräch mit Amazon Watch.

Seit Langem führt die Gemeinde einen erfolgreichen Kampf gegen das Eindringen internationaler Ölkonzerne in Ihr Terretorium und erlangte so weltweite Bekanntheit.

Sie und viele andere indigene Völker zeigen radikale Alternativen zu den zerstörerischen Lebens- und Wirtschaftsweisen von heute. In einer auf Wirtschaftswachstum fixierten Welt tritt Patricia Gualinga ein für ein Leben im Einklang mit der Natur.

Mit Ihrem Kampf schützen die indigenen Völker, oft unter Einsatz ihres Lebens, die Integrität der Regenwälder und der Ökosysteme: ein Dienst für die ganze Menschheit.

Umso sinnvoller erscheint es, diese Anstrengungen international stärker einzubinden und mit allen Akteuren gemeinsame Ziele zu formulieren und neue Strategien zu entwerfen.

Die Sarayakus wagen einen selbstbesmmten Brückenschlag in der Moderne und wahren dabei ihre Traditionen und ihre reiche kulturelle Indentität.

In einer Zeit, in der die Welt am Scheideweg steht, wird so ein kreativer Raum für einen unerlässlichen Dialog geschaffen.

Der frauenspezifischen Perspektiven Patricia Gualingas als Sprecherin ihres Volkes und auch als Vorbild vieler Frauen in der Verteidigung des Regenwalds kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Die Politikwissenschaftlerin Isabella Radhuber führt im Dialog mit Patricia Gualinga durch den Abend. Sie bringt dabei ihre fundiertes Fachwissen und ihre reichhaltigen Erfahrungen in Lateinamerika mit ein. Ihr politischer und fachlicher Input bereichert die Debatte, die auch interaktive Elemente mit dem Publikum beinhaltet.
Patricia Gualingas Erzählungen und Berichte fügen sich mit der leidenschaftlichen Musik von Grupo Sal zu einer Collage zusammen, die informeirt, hinterfragt, berührt und bewegt.
Musik und Bericht, Gesang und Gespräch schaffen eine besondere unvergessliche und mitreißende Atmosphäre.

Kulturbüro Grupo Sal, Tübingen